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BERICHT ÜBER DIE GEMEINNÜTZIGKEIT - 2004

Die Stiftung hat im Jahr 2004 folgende gemeinnützige Tätigkeiten
ausgeübt:

1.      Seelische, mentale Hilfestellung (Gesetz CLVI. von 1997 §26,
Punkt c/2):

Schaffung der Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit freiwilligen
mentalhygienischen Betreuern und Pflegern,

persönliche Beratung zur Lebensführung mit der Teilnahme von
freiwilligen Fachleuten,

Krisenbehandlung in Form von persönlicher Hilfestellung.

2.      Förderung in Form von Naturalverpflegung (Gesetz CLCVI. von
1997 §26, Punkt c/11):

Betrieb einer Wärmestube für den Tag,

regelmäßige kostenfreie Verpflegung von Bedürftigen,

Betrieb einer Übergangsunterkunft, eines Nachtasyls für Bedürftige,

Schaffung der Möglichkeit zur Körperreinigung und Wäsche für
Obdachlose,

kostenfreie Versorgung mit Kleidung und anderen Utensilien für
Bedürftige.

Die Stiftung begann ihre Arbeit am 31. August 2004.

Bis zum 31. Dezember 2004 hatte sie 528 T Forint Einnahmen, wovon
527 T Forint von Privatpersonen oder sonstigen Organisationen
stammende Spenden waren. Zur ungehinderten Weiterführung der
Aktivitäten war es notwendig, dass András Menich eine Leihe von 130
T Forint einzahlt. Die Rückzahlung der Anleihe plant die Stiftung für
das Jahr 2005.

Im Jahr 2004 betrugen die Kosten 789 T Forint, die aus den
genannten Einnahmen, der Leihe und einem Teil der
Gründungssumme gedeckt wurden.

Im Jahr 2004 hat die Stiftung keine Bewerbung eingereicht und keine
Unterstützung von staatlichen Institutionen erhalten.

Im Jahr 2004 hat die Stiftung keine unternehmerische Aktivität
entfaltet.

Im Jahr 2004 hat die Stiftung keinen Lohn gezahlt und keine
lohnähnliche Auszahlung getätigt.

Beilage zum vorliegenden Bericht über die Gemeinnützigkeit bildet der
Vereinfachte Bericht der Stiftung.

Unsere Aktivitäten für warme Zeiten (Öffnungszeiten dienstags und
freitags) haben wir regelmäßig durchgeführt. Dienstags haben wir
Gottesdienste und freitags Bibelstunden gehalten. Tagsüber haben
wir Seelsorge und Unterstützung bei der Arbeitssuche angeboten.

Am 1. November 2004 haben wir die Wärmestube, die fünfmal in der
Woche geöffnet hat und am 15. November 2004 das Nachtasyl
eröffnet. Das Nachtasyl begann mit 16 Personen. Die 16 Personen für
die Nacht wurden aus einer Liste von 54 Personen, die sich dafür
gemeldet haben, ausgewählt. 3 von ihnen hatten eine feste
Arbeitsstelle und 2 haben studiert. Bis zum 31. Dezember haben
insgesamt 102 Personen das Nachtasyl besucht – dies bedeutet 614
Nächte Asyl, die in Anspruch genommen wurden.

Die Wärmestube wurde von 3596 Personen besucht. In 9 Fällen
haben wir bei Personen in Krisensituationen Soforthilfe geleistet durch
die Telefonzentrale der Stiftung Menhely (Unterschlupf).

Die Obdachlose, die sich in der Wärmestube gemeldet haben, haben
wir mit Kleidung, Schuhen, Hygieneartikeln versorgt. Wir haben den
Bedürftigen regelmäßig Schlafsäcke, Winterjacken und Decken zur
Verfügung gestellt.

Die Stiftung hat ihre Arbeit durchgehend mit Hilfe von Freiwilligen
geleistet. Im Jahr 2004 hatte die Stiftung insgesamt 37 freiwillige
Mitarbeiter. Honorar oder Gehalt wurde keinem Mitarbeiter gezahlt. Im
Jahr 2004 hat die Stiftung keine unternehmerische Aktivität entfaltet.

Ein bedeutender Schritt zur Steigerung unserer Bekanntheit war die
Einrichtung und der Betrieb unserer Website www.hajlekmisszio.fw.
hu. Über die Arbeit der Stiftung wurde an folgenden Stellen berichtet:
am 5. Dezember im 2. Kanal des Ungarischen Fernsehens in der
Sendung „Gyorssegély” (Soforthilfe), in der Ausgabe vom November
2004 der Zeitschrift „Élő Víz” (Lebendiges Wasser), am 17. November
2004 in der Sendung „Égi Jelek” (Himmelszeichen) des Másik Rádió,
sowie im Nachrichtenblatt der Osteuropamission, Ausgabe 2004/1.

Erinnerungswürdig war die gemeinsame Weihnachtsfeier von
Besuchern und Mitarbeitern. Unter den Obdachlosen, die die
Wärmestube besuchen, gibt es sehr viele Menschen, die auf der
Straße leben oder woanders wohnen, aber dessen Bindung zu
unserem Dienst so eng ist, dass sie sich gegenseitig als zu uns
gehörig ansehen. An der Weihnachtsfeier nahmen 101 Obdachlose
und 22 freiwillige Mitarbeiter teil.

Unsere wichtigsten Förderer waren:

- folgende Gemeinden der Gemeinschaft der Pfingstgemeinden: Agape
Gemeinde, Gemeinden in Mittelungarn (Inárcs, Budapest IX. Bezirk
Gemeinde Neues Leben, Kunszentmiklós, sowie Pécs, Dudar, Gyömrő,
Darány, Siófok)

- Christliche Gemeinschaft des Gesamten Evangeliums, Mahanaim
Gemeinde,
- Calvary Chapel Budapest,
- Osteuropammission Ungarn,
- Rotes Kreuz Ungarn,
- Hungarian Baptist Aid,
- Márta Cebei und ihre Mutter Éva Kálmánné Cebei,
- Mihael Ying,

Budapest, den 26.05.2005

András Menich
Vorsitzender der Stiftung
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