2004-2006 @ hajlék misszió webdesign 2006
Beweise
Die Geschichte von Zoltán Nagy
Ich habe 50 Jahre lang als Atheist gelebt. Ich habe keine Probleme mit
den Gläubigen gehabt, wir haben uns gut vertragen. Mein Leben hat
sich so gestaltet, dass ich Obdachlos geworden bin.
Ich verbrachte meine Zeit in verschiedenen Tagesstätten. Eines Tages
sagte ein Leidensgefährte von mir, dass am Abend Mitglieder der
Stiftung Menschenfreund kommen würden. Ich hatte Zeit, also ich
blieb. Es kamen die Mitglieder der Gemeinde Sion. Die Liebe, die sie
ausgestrahlt haben, erfasste mich. Ich versuchte danach, immer da zu
sein. Es kam dazu, dass ich auch zu der Gemeinde gegangen bin. Sie
empfingen mich mit Liebe.
Sehr wichtig war, dass es niemanden interessierte, dass ich
Obdachlos bin. Sie behandelten mich wie jeden anderen Menschen.
Sie hatten immer Zeit für mich, antworteten auf meine Fragen,
korrigierten meine Fehler. Es war sehr gut, dass sie meine Bekehrung
nicht erzwangen, sie ließen mich mein eigener Weg gehen. Ich ging 3-
mal wöchentlich in die Gemeinde.
Inzwischen verschlug es mich in dem Klub „Ich höre dich an“. Hier traf
ich András. Er organisierte zu dieser Zeit das Nachtasyl. Ich fühlte,
dass Gott dieser Platz von Gott beschützt war. Noch vor der Eröffnung
war ich auf dem Weg zu „meinem“ Treppenhaus, als an der
Straßenbahnhaltestelle eine Stimme sagte: „Ich liebe dich, mein Sohn!
“. Ich sah mich um, niemand! Ich antwortetet: „Ich liebe dich auch,
mein Herr!“. Ich fühlte deutlich, auch physisch, dass ich nicht allein bin.
Jemand ist mit mir! Ich verstand, dass man nur ein bisschen
aufmerksam sein muss, und man erkennt Gottes Hand, Gottes Hilfe.
Ich verstand, dass Er nur denjenigen helfen kann, die an Ihm glauben.
Ich bin dankbar, weil er mich auch dann nicht im Stich ließ, als ich nicht
an Ihm glaubte. Ich war Ihm auch dann wichtig, als ich Ihn
zurückwies. Mein Leben hat sich seitdem geordnet. Ich lernte meine
Frau kennen, heute leisten wir zusammen Dienst. Ich fand Freunde
und Brüder.
Ich danke Gott, dass er auf mich aufpasste und solche Menschen als
sein Werkzeug benutzt hat, wie Doc Bárdos, Brüder Pisti Árvai und
András Menich, der bis zum Schluss darauf vertraut hat, dass ich mit
dem Glauben aus dem Tiefpunkt auskommen kann. Sogar dann, als ich
beinahe aufgab.
Die Geschichte von György Farkas
Als ich dreizehn war haben wir mit meinen Klassenkameraden einen
sündigen Lebensstil gewählt. In 1978, während meiner Zeit bei der
Armee, habe ich mich bekehrt. Es war Gottes Gnade, dass ich den
Herrn in der kommunistischen Armee kennen lernen durfte. Leider
konnte ich mich nicht von meinen Sünden befreien. Meine Ehe ging
schief und danach habe ich mich in weltliche Dinge gestürzt.
In 2000 kam ich nach Budapest, um zu arbeiten, zu lernen. Meine
Prüfung war erfolgreich, somit konnte ich als bewaffneter Wächter
arbeiten. Ich hatte drei Ehefrauen aber eine neue Leidenschaft zog in
mein Leben, die Pornographie. Als ich schon getrennt von meiner
Familie lebte, hatte ich einmal während der Wache das Gefühl, dass
es gut wäre auf die Knie zu fallen und zum Herrn zurückzukehren.
Ich begann erneut zu beten und Gott zu suchen. Nach einer kurzen
Zeit kam die Antwort des Herrn. Ich habe mich wahrhaftig aus ganzem
Herzen bekehrt und mich mit meiner Ehefrau vertragen. Ich habe viele
Stellen aufgesucht und Leute gebeten, für mich zu beten, damit ich
mich befreien kann von der Pornographie, von der Unreinheit. Ich
erhielt einen Flyer der Mission Obdach mit der Telefonnummer von
András Menich. Ich habe ihn gebeten, mir bezüglich meiner Sünden,
derer ich zu viele hatte, zuzuhören. Nach dem Gebet mit ihm habe ich
mich viel besser gefühlt und ich wusste ganz sicher, dass sich etwas
in mir geändert hat.
Leider bin ich teilweise in meine Sünden zurückgefallen. Aber die
dienenden Brüder und Schwestern haben mich nicht verurteilt und
mich nicht allein gelassen. Wir haben weiter gemeinsam gebetet und
endlich bin ich frei.
Dank und Ehre dem Herrn.


